Heilpraktikerin Nadine Witte
Heilpraktikerin Nadine Witte

Was Sie über Schmerzen wissen sollten

 

Schmerztherapie z.B. bei:

 

  • Arthrose
  • Gelenkschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Rückenschmerzen
  • Tennisarm
  • Gicht
  • Rheuma
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • Schmerzen nach Verletzungen, Operationen
  • Muskelhartspann / Verspannungen
  • Überbein / Ganglion / Hallux
  • HWS-Syndrom
  •  

 

Schmerz ist was Sie als Schmerz empfinden,

nicht was jemand anderer als Schmerz befindet!

 

 

Wie wird Schmerz definiert?

Schmerzdefinition lt. International Association for the Study of Pain (IASP, Internationale Gesellschaft zur Erforschung des Schmerzes):

„Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.“

 

 

Weshalb sind Schmerzen sinnvoll?

Schmerz entsteht bei Verletzung oder Überlastung des Körpers. Er hat eine wichtige physiologische Warnfunktion, da er Sie veranlasst, sich dem Schmerzauslöser zu entziehen und ihn in Zukunft zu vermeiden. Der Schmerz ist auch in der Heilungsphase wichtig, da er Sie veranlasst eine Schonhaltung einzunehmen, um weitere Schädigungen des Körpers zu verhindern.

 

 

Wie entsteht Schmerz?

Schmerz entsteh in den so genannten Nozizeptoren (Schmerzrezeptoren), das sind Nervenenden, die auf verschiedene Reize reagieren. Es gibt folgende Reize:

  • Thermische Reize: Hitze, Kälte
  • Mechanische Reize: Druck, Verletzung
  • Chemische Reize: Entzündungen, Säuren, Gifte

Um die Schmerzrezeptoren zu erregen, braucht es einen starken Reiz.

Es gibt körpereigene Stoffe (Schmerzmediatoren), die die Aktivierbarkeit der Schmerzrezeptoren modulieren, meist jedoch erhöhen.

Schmerzzustände sind für den Körper erlernbar! Schmerzzustände, die wiederholt auftreten führen zu längerem und intensiverem Schmerzempfinden. Dadurch wird die Schmerzschwelle herabgesetzt.

 

 

Was ist akuter Schmerz?

Akuter Schmerz ist immer ein Warnsignal für den Körper. Dadurch wird dem Körper angezeigt, dass er verletzt und geschädigt wurde. Er löst eine Reflexbewegung aus noch bevor Ihnen der Schmerz überhaupt bewusst ist. Durch das Bewusstwerden des Schmerzes lernen Sie die schmerzauslösende Situation in Zukunft zu vermeiden. Der akute Schmerz ist auf den geschädigten Bereich beschränkt und verschwindet wieder, sobald die Verletzung / Schädigung behoben ist.

Lassen Sie mich Ihnen hierfür ein Beispiel geben:

Sie kommen mit der Hand beim Kochen an den heißen Topf und verbrennen sich den Finger. Es setzt unmittelbar ein Schmerzreiz ein und lässt Sie reflexartig die Hand vom Topf zurückziehen, erst dann wird Ihnen der Schmerz bewusst. Nach entsprechenden Erste-Hilfe-Maßnahmen wird der Schmerz ein wenig leichter, nach Versorgung z.B. mit einem Brandsalbenverband verbessert sich der Schmerz weiter und nach Abheilen der Verbrennung sind Sie wieder schmerzfrei, denn die Ursache des Schmerzes ist behoben.

 

 

Was ist chronischer Schmerz?

Ein chronischer Schmerz besteht per Definition, wenn er länger als 3-6 Monate anhält. Chronischer Schmerz kann in Folge einer chronischen Erkrankung wie z.B. Rheuma & Arthrose auftreten. Wie der akute Schmerz sich als Warnsignal ins Gedächtnis einbrennt (Tu das nicht, das tut weh! - Lerneffekt), so brennt sich der chronische Schmerz nach und nach immer mehr in unser Schmerzgedächtnis ein. Durch den ständigen Schmerz kommt es zu Veränderungen in Gehirn, Rückenmark und Nervenzellen. Diese Veränderungen lassen die Schmerzschwelle sinken, so dass schon minimale Reize Schmerzen auslösen können. Die körpereigene Schmerzkontrolle mittels Endorphinen arbeitet nicht mehr adäquat.

 

 

 

 

Wenn keine Ursache für die Schmerzen gefunden werden kann, heißt es nicht, dass simuliert wird oder die Schmerzen gar eingebildet sind. Schmerzen sind etwas sehr Subjektives. Jeder Mensch ist anders, in jeder Familie, in jeder Kultur wird anders mit ihm umgegangen.

Schmerzen können diagnostisch nicht sichtbar gemacht werden.

 

 

Wie nun aber den Schmerz beurteilen?

Das passiert über eine s.g. Schmerzskala. Bei der numerischen Rating Skala (NRS) muss der Schmerzgeplagte angeben wo er auf einer Skala von 0 (schmerzfrei) bis 10 größter vorstellbarer Schmerz sich mit seinen Schmerzen befindet. Bei der visuellen Rating Skala (VRS) hierbei muss der Patient seine Schmerzen anhand von abgebildeten Smiley´s angeben. Diese Skala eignet sich besonders gut für Kinder wird aber auch gerne von Erwachsenen genutzt.

 

 

Warum Sie ihre Schmerzen behandeln sollten?

Weil …

  • … ihre Krankheit sich verschlechtern oder chronisch werden könnte
  • … sich Folgeerkrankungen einstellen können
  • … Schmerzen ihre Arbeitsfähigkeit und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen können
  • … es schön ist, wenn Sie ihren Aktivitäten und Hobbys nachgehen können
  • … Sie sich eine gute Lebensqualität wünschen bzw. erhalten wollen

 

 

Chronische Schmerzen machen mürbe, den Körper, den Geist und auch die Seele. Sie sind durch den Schmerz körperlich eingeschränkt, nehmen Sie eine Schonhaltung ein, Sie meiden Unternehmungen & Abläufe im täglichen Leben, die den Schmerz auslösen oder verstärken. Das zehrt an ihren Nerven, Sie fühlen sich nicht mehr wohl, ziehen sich vielleicht schon gesellschaftlich zurück. Ihre Gedanken kreisen um den Schmerz: „Wie vermeide ich ihn?“, „Welcher Aktivität (z.B. Haushalt, einkaufen, spazieren gehen, Freunde / Familie treffen) schaffe ich noch ohne oder mit erträglichen Schmerzen nachzugehen?“. Das zehrt am Gemüt, das schlägt auf die Psyche und nagt an der Seele.

 

Steigen Sie aus, aus diesem Teufelskreis.

Das Leben zu schön ist, lassen Sie sich nicht von ihren Schmerzen ihr Leben diktieren und holen Sie sich professionelle Unterstützung. Ich berate und begleite Sie gern. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in meiner Schmerzsprechstunde.

 

 

 

 

Tipps für Schmerzpatienten:

  • Führen Sie ein Schmerztagebuch - das hilft Schmerz-Auslöser zu finden und gibt hilfreiche Informationen für ihre Behandlung. Es gibt sie im Internet frei zum runterladen oder auch als App.
  • Bewegen Sie sich – Bewegung verbessert die Schmerzen und beugt einer Schonhaltung entgegen.
    Sie sollen nicht zum Hochleistungssportler werden, aber regelmäßige Bewegung ist gut für Körper, Geist und Seele. Bewegen Sie sich regelmäßig, lieber kürzer als unregelmäßig oder nur 1x pro Woche für lange. Machen Sie leichte / sanfte Bewegungen wie z.B. spazieren gehen, Yoga, Qi Gong. Fragen Sie ihren Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten, was für Sie gut geeignet ist. Gehen Sie der Bewegung gern in Gruppen nach oder mit einem Trainer. Informieren Sie ihre professionellen Begleiter über ihre Schmerzproblematik, damit auf Sie adäquat eingegangen werden kann. Durch Bewegung / Sport in Gruppen kommen Sie wieder mit neuen Menschen in Kontakt, vielleicht sogar mit Leidensgenossen und Sie merken, dass Sie mit dem Problem nicht allein sind. Das kann Balsam auf ihre geschundene Seele sein.
  • Informieren Sie sich über Therapiemöglichkeiten und Therapieangebote, nutzen Sie Selbsthilfegruppen.

 

 

Weiterführende Internetadressen für Schmerzpatienten:

 

 

 

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Nadine Witte
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